Presseartikel zum Themenabend mit Henning Hintze

Unter dem folgenden Link finden Sie den Presseartikel aus der SOR im PDF-Format:

SOR_Vortrag_Hintze_am_26012017

Kurze Biografie

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Themen für 2015 und nächstes Treffen – Thema SEKEM

Das nächste Treffen von Attac Rupertiwinkel findet am Sonntag, 25. Januar 2015, um 19.30 Uhr in der Alten Schule in Kirchstein statt. Dabei wird über die Bio-Kooperative SEKEM in Ägypten berichtet.

Als Arbeitsthemen für 2015 stellten sich das Genossenschaftswesen, die Flüchtlingsproblematik, PPP-Modelle (Public Private Partnership, dt.: Partnerschaft von Staat und Unternehmen) sowie der sogenannte Freihandel heraus.

Allen Mitgliedern und Freunden wünscht Attac Rupertiwinkel frohe Wiehnachtstage und einen guten Start in 2015!

Bericht vom Filmabend in Weibhausen – Die Zukunft pflanzen

Die Zukunft pflanzen – Bio für 9 Milliarden

Weibhausen. Es geht also doch: Ohne Kunstdünger und ohne Pestizide und erst recht ohne Gentechnik Die Gruppe Attac-Rupertiwinkel zeigte am Sonntag, 23. Nov. 2014, um 19.30 Uhr in der Gaststätte Alpenblick in Weibhausen den Dokumentarfilm “Die Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden” von Marie-Monique Robin. Anschließend gab es einen Meinungsaustausch. Den freien Eintritt haben ca. 50 Besucher wahrgenommen. Die Frage im gezeigten Dokumentarfilm war: Stößt die jetzige Landwirtschaft, basierend auf Kunstdünger und Pestizideinsatz an Grenzen, wenn es darum geht, eine Weltbevölkerung von 9 Milliarden zu ernähren und gleichzeitig die Umwelt zu erhalten? Trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts und einer vorherrschenden intensiven und industrialisierten Landwirtschaft ist es bis heute nicht gelungen, den Hunger auf der Welt zu besiegen. Noch immer leidet ein Sechstel der Erdbevölkerung darunter. Dabei wäre Nahrung für alle da, meint die Filmemacherin Marie-Monique Robin. Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht Robin, dass radikales Umdenken gefordert ist und dass die Lebensmittelkette anders verwaltet und organisiert werden muss – und kann, um dem Hunger in der Welt Abhilfe zu schaffen. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern – und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen – wieder eine Schlüsselrolle in der für die Zukunft der Menschheit unabdingbaren Entwicklung zugebilligt wird. In der anschließend sehr sachlich und lebhaft geführten Diskussion wurde darauf hingewiesen, dass die letzte Woche beendete zweite FAO-Konferenz der UNO deutlich gemacht hat, dass den kleinbäuerlichen ökologischen Betrieben die Zukunft gehört. Ein Teilnehmer prangerte den Machtmissbrauch von politischen Eliten in den Ländern des Südens und die massive Korruption dort und im internationalen Gefüge an. Auch wurde darauf hingewiesen, dass die im Film gezeigten Beispiele deutlich machten, wie große Freihandelszonen , so das geplante TTIP, CETA und EPA (zwischen Europa und Afrika) nur dem Gewinn der Großkonzerne dienen und dem Weg zu einer gerechten und auf Ausgleich bedachten Weltwirtschaft und somit einer friedlichen Zukunft in keiner Weise dienen. Als negatives Beispiel diene das NAFTA-Abkommen zwischen USA, Kanada und Mexiko, das zu massiven Verwerfungen in den USA und vor allem bei den mexikanischen Bauern geführt habe. Der Gier der mächtigen Großkonzerne sei ein Schutz-Protektionismus von kleinen Einheiten entgegenzusetzen, wolle man die Schere zwischen Armen und Reichen nicht weiter aufreißen, wurde angemahnt. Betont wurde die ökologisch-positive Erkenntnis, den Fleischkonsum zu reduzieren, sowie die Bedeutung der Verbraucher, die mit ihrem Kaufverhalten mit entscheiden würden, welche Lebensmittel produziert werden. Zustimmung fand auch der Vorschlag, häusliche Gärten für den Gemüse- und Obstanbau zu nutzen. Und nicht zuletzt wurde dazu ermuntert, das Modellprojekt der Ökoregion um den Waginger See, als große Chance zu betrachten: Einerseits für den Erhalt der bäuerlichen Betriebe und zum Entstehen eines regionalen Wirtschaftskreislaufes und andererseits für die Verbraucher mit hervorragenden Lebensmitteln und Dienstleistungen aus der heimischen Region.

Jeder habe die Möglichkeit, durch sein persönliches Verhalten zum Gelingen dieses Vorhabens beizutragen. Der zum Nachdenken anregende Abend wurde beendet mit einem Zitat von Albert Einstein. Ein menschliches Wesen ist ein Teil des Ganzen, das wir Universum nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Es erfährt sich selbst, seine Gedanken und Gefühle, als etwas vom Übrigen Getrenntes, eine Art optische Täuschung seines Bewusstseins. Diese Täuschung ist für uns eine Art Gefängnis, das uns auf unsere persönlichen Bedürfnisse und die Zuneigung zu einigen uns nahe stehenden Personen einschränkt. Es muss unsere Aufgabe sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir den Kreis unseres Seins, unseres Mitgefühls ausweiten, sodass es alle lebenden Geschöpfe und die gesamte Natur in ihrer Schönheit umfasst. Im Internet kann man sich den eindrucksvollen Film ansehen.

Attac-Filmabende im November 2014 – TTIP und Landwirtschaft

1.

Wie USA und EU das Freihandelsabkommen planen – „Gefährliche Geheimnisse“

Rothanschöring. Attac-Rupertiwinkel zeigt am Sonntag, 16.Nov.2014 um 20 Uhr beim Rothlerwirt in Rothanschöring den Dokumentarfilm: “ Gefährliche Geheimnisse – wie USA und EU das Freihandelsabkommen planen.“ In den Film führt Margot Rieger von der Initiative Stopp TTIP BGL / TS ein. Es schließt sich eine Diskussion an. Auch liegen Unterschriftenlisten auf. Der Eintritt ist frei.

In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU weiter hinter verschlossenen Türen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in Europa. Das geplante Regelwerk ist in erster Linie ein Angriff auf den Verbraucherschutz auch in Deutschland. Nicht Parlamentarier, sondern Fachbeamte und Konzernberater sitzen bei den Verhandlungen exklusiv am Tisch. Eine Teilhabe demokratisch legitimierter Akteure ist nicht vorgesehen.
Setzen sich die Unternehmen und ihre Lobbyisten durch, könnten Deutschland und Europa hinter gesetzte Standards zurückfallen: Grenzwerte für toxische Belastung könnten sinken, das Recht auf Privatsphäre eingeschränkt, die Errungenschaften des Arbeitsschutzes aufgeweicht und die Fortschritte der Klimapolitik zunichte gemacht werden. Staaten und Regierungen würden einen Großteil ihrer Souveränität verlieren, sodass Kritiker von einem „Staatsstreich in Zeitlupe“ sprechen. Sollte es in Einzelfällen zum Streit kommen, würden demokratisch nicht legitimierte Schiedsgerichte entscheiden.
Um den Konzernen leichteren Zugang zu den Märkten der Partnerländer zu verschaffen, zielt das Abkommen darauf ab, „transatlantische“ Standards zu definieren. Danach könnte es zum Beispiel erlaubt sein, in Deutschland Hähnchenfleisch zu verkaufen, das mit Chlor desinfiziert wurde. Auch könnte Schweinefleisch in den Handel kommen, das mit Wachstumshormonen produziert wurde. Zudem strebt die dem US-Präsidenten Barack Obama unterstellte Behörde für Außenhandel an, dass in der Freihandelszone das gelten soll, was auch in den USA gilt: dass gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden müssen. Aber das könnte erst der Anfang sein. Noch sind nicht alle Details der Verhandlungen durchgesickert. Die 3sat Wissenschaftsdokumentation „Gefährliche Geheimnisse“ erkundet, welche Gefahren das transatlantisches Freihandelsabkommen birgt und wie es die Demokratie bedroht.

 

2.

„Die Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden Menschen“

Weibhausen. Attac-Rupertiwinkel zeigt im Rahmen der Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel am Sonntag, 23. Nov. 2014 um 20 Uhr in der Gaststätte Alpenblick in Weibhausen eine Dokumentation von Marie-Monique Robin: Die Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden Menschen. Der Eintritt ist frei.

Trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts und einer vorherrschenden intensiven und industrialisierten Landwirtschaft ist es bis heute nicht gelungen, den Hunger auf der Welt zu besiegen. Noch immer leidet ein Sechstel der Erdbevölkerung unter Mangelernährung. Dabei wäre Nahrung für alle da, meint die Filmemacherin Marie-Monique Robin. Ihr Dokumentarfilm zeigt, dass eine ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend arbeitet, ausreichend Nahrung für alle Menschen bereitstellen könnte.Ein Sechstel der Weltbevölkerung leidet gegenwärtig Hunger. Aber das ist kein unabwendbares Schicksal. Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht Filmemacherin Marie-Monique Robin, dass radikales Umdenken gefordert ist und dass die Lebensmittelkette anders verwaltet und organisiert werden muss – und kann, um dem Hunger in der Welt Abhilfe zu schaffen. Mittlerweile beweisen weltweit aktive Initiativen, dass ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, nicht nur möglich, sondern auch ertragreicher ist als die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern – und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen – wieder eine Schlüsselrolle in der für die Zukunft der Menschheit unabdingbaren Entwicklung zugebilligt wird.
Ist die weltweite Hungersnot vermeidbar?
Davon ist die Filmemacherin Marie-Monique Robin überzeugt und zeigt anhand von Beispielen aus aller Welt, dass durch eine Umstrukturierung der Lebensmittelkette, ökologische Landwirtschaft und eine neue Rolle der Bauern der Lebensmittelkrise entgegengewirkt werden kann.
Lässt sich die Weltbevölkerung dauerhaft und gesund ernähren?
Der Dokumentarfilm des ARTE-Themenabends „Bio für neun Milliarden“ beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja! Die Filmemacherin Marie-Monique Robin ist davon überzeugt, dass das Sechstel der Weltbevölkerung, das heute noch Hunger leidet, durchaus satt werden könnte, wenn mit ökologischen und ressourcenschonenden Anbaumethoden der richtige Weg eingeschlagen würde. Sie lässt Agrarökonomen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat.

Das geht uns alle an – Veranstaltungen über Hintergründe und Risiken des Freihandelsabkommens EU/USA

Flyer Veranstaltungen im März, April und Mai 2014:

Attac_Rupertiwinkel_Kampagne_TTIP

Ebenfalls zum TTIP eine Veranstaltung von Attac Rupertiwinkel:

Nein zu Freihandelsabkommen EU – USA (TTIP)

Großangriff auf
– soziale und Umweltstandards
– staatliche Leistungen
– unser Verfassungsrecht

Veranstaltung in Kirchstein in der alten Schule
Dienstag, den 18. 3. 14 um 19.30 Uhr
Referent von der attac – Studentengruppe aus
München (attaquitos)
Veranstalter: attac Rupertiwinkel

Einladung:

Attac Rupertiwinkel lädt alle Bürger zu einer Sonderveranstaltung am Dienstag, 18.März um 19.30 Uhr in die Alte Schule in Kirchstein ein. Der Vortrag mit anschließender Diskussion trägt den Titel „Konzerne gewinnen – Menschen verlieren“. Zwei Referenten der attac-Studentengruppe „attaquitos“ aus München stehen Rede und Antwort.

Nicht nur attac Rupertiwinkel sieht in dem Freihandelsabkommen zwischen EU und USA, deren Verhandlungen seit 11. März wieder hinter verschlossenen Türen aufgenommen wurden, einen Großangriff auf soziale Umweltstandards, staatliche Leistungen und unser Verfassungsrecht. Auch das AgrarBündnis, ein unabhängiger, überparteilicher und überkonfessioneller Zusammenschluss von derzeit 24 unabhängigen Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt-, Natur- und Tierschutz sowie Verbraucher- und Entwicklungspolitik mit mehr als 1 Million Einzelmitgliedern, warnt eindringlich vor diesem Abkommen. Die Türen sind geschlossen, wenn die Europäische Union mit den USA über eine sogenannte Transatlantische Handels.- und Investitionspartnerschaft (TTIP) verhandelt. Zugang haben nur 600 Wirtschaftslobbyisten. Und es geht nicht nur um Zölle, sondern vor allem um die Beseitigung sogenannter Handelshindernisse. Größere Hindernisse seien aus Sicht der USA jene Regeln, die Verbraucher oder die Umwelt schützen sollen: So gelten in der EU ein Importverbot für hormonbelastetes Fleisch, Chlorhähnchen und eine Kennzeichnungspflicht für gentechnisch veränderte Lebensmittel.

Streng geheime Leitlinien des TTIP im TTIP-leak öffentlich zugänglich gemacht

Inzwischen hat der Europaabgeordnete der Grünen, Sven Giegold, die streng geheime Grundlage für die Verhandlungen am letzten Freitag veröffentlicht. Als Europaabgeordneter hat er das Geheimpapier nicht einsehen dürfen. Ihm wurde es aus der Zivilgesellschaft zugesandt. Auf der eigens eingerichteten Homepage http://www.ttip-leak.eu findet sich nicht nur der Originaltext auch in deutsch, sondern auch ein ausführlicher Kommentar zu den einzelnen Punkten in dem 18-seitigen Mandat, nebst weiterführenden Links. Die Veröffentlichung begründert Giegold folgendermaßen: „Die EU-Kommission verhandelt auf Grundlage dieses Mandats mit den USA über TTIP. Anstatt eines breiten Diskussionsprozesses in Parlament und in der Öffentlichkeit über die Ziele des Mandats gab es nur Geheimniskrämerei. Dieses Mandat wurde ohne Beteiligung des Europaparlaments vom Rat verabschiedet und ist offiziell immer noch nicht für die Öffentlichkeit zugängig. Wir wollen die TTIP-Verhandlungen transparent machen. Dazu gehört, dass das Mandat öffentlich zugänglich ist. Außerdem fordern wir für die Zukunft ein Mitentscheidungsrecht des Europaparlaments bei der Erstellung von Verhandlungsmandaten.“

Initiative Waginger See und Attac Rupertiwinkel treffen sich am Sonntag

Die „Initiative Waginger See“ trifft sich am Sonntag, 8.12.13 um 19.30 Uhr im Rahmen eines weiteren Treffens von attac-Rupertiwinkel in der Alten Schule in Kirchstein.

Nachdem in einem ersten Schritt die Unterschriften der Petition „Rettet endlich den Waginger See“ an Landwirtschaftsminister Helmut Brunner übergeben wurden und der Initiative versprochen wurde, dass sie drei weitere KULAP-Maßnahmen zum Schutz des Sees vorschlagen könne, soll nun über das weitere Vorgehen beraten werden. Außerdem sollen Vorbereitungen für die nächste Veranstaltung im neuen Jahr getroffen werden.

Vorgeschlagen wurde auch, über das anstehende Freihandelsabkommen zwischen Europa und USA zu diskutieren und vielleicht auch entsprechende Aktivitäten einzuleiten.

Übergabe der Unterschriften „Rettet endlich den Waginger See“ an Minister Brunner

Näheres auf der Website gradraus.de