Achtung, geänderter Ort! Nächstes Treffen in Kirchstein am Sonntag

Das Treffen findet am Sonntag, 15. November, in Kirchstein statt, aber nicht wie üblich in der Alten Schule, sondern im Pfarrhof in Kirchstein bei Pfarrer Fleiner! Kirchenweg 24, 83417 Kirchanschöring, Kirchstein

Am Sonntag, den 15. November um 19.30 Uhr findet in Kirchstein unser nächstes Treffen statt. Die weitere Vorbereitung  für eine Podiumsdiskussion zur Enzyklika „Laudato si'“ von Papst Franziskus steht dabei auf der Tagesordnung.

Weitere Themen für die nächsten Monate sollen besprochen und Veranstaltungen geplant werden. Daneben ist wie immer  Raum für Aktuelles und Anliegen der Teilnehmer.

Die Treffen von Attac Rupertiwinkel sind für jedermann offen.

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Attac-Treffen im Mai in Kirchstein

Nach der Großdemo gegen TTIP und Co. in München am 18. April 2015 folgt wieder ein Treffen in Kirchstein in der Alten Schule:

Sonntag, 17. Mai 2015, 19.30 Uhr, Alte Schule in Kirchstein!

Wer rettet wen? Filmabend in Kirchstein

„Wer rettet wen?“, Dokumentarfilm am Sonntag, 29.03.2015, 19.30 Uhr in der Alten Schule in Kirchstein – Eintritt frei.

Seit fünf Jahren werden Banken und Länder gerettet. Politiker schaffen immer neue Rettungsfonds, während mitten in Europa Menschen wieder für Hungerlöhne arbeiten. Der Film „Wer Rettet Wen” zeigt, wer dabei wirklich gerettet wird: Nie ging es um die Rettung der Griechen, Spanier oder Portugiesen. Stets geht es nur um das Wohl der Hauptverdiener an diesen Krisen: den Banken. Uns Steuerzahlern hingegen werden milliardenschwere Risiken zugemutet! Für große Banken ist die Finanzkrise dagegen ein Geschäftsmodell, das auf Kosten von Demokratie und sozialer Sicherheit betrieben wird.

Attac Rupertiwinkel zeigt den Film von Leslie Franke und Herdolor Lorenz am Sonntag, 29. März um 19.30 Uhr in der Alten Schule in Kirchstein. Anschließend Gespräch und Diskussion. Der Eintritt ist frei.

Nächstes Attac-Treffen in Kirchstein

Sonntag, 1. März 2015, 19.30 Uhr in der Alten Schule in Kirchstein!

Themen: U.a. Weltaktionstag zu TTIP im April, Planungen für einen weiteren Filmabend und was uns auf dem Herzen liegt…

Themen für 2015 und nächstes Treffen – Thema SEKEM

Das nächste Treffen von Attac Rupertiwinkel findet am Sonntag, 25. Januar 2015, um 19.30 Uhr in der Alten Schule in Kirchstein statt. Dabei wird über die Bio-Kooperative SEKEM in Ägypten berichtet.

Als Arbeitsthemen für 2015 stellten sich das Genossenschaftswesen, die Flüchtlingsproblematik, PPP-Modelle (Public Private Partnership, dt.: Partnerschaft von Staat und Unternehmen) sowie der sogenannte Freihandel heraus.

Allen Mitgliedern und Freunden wünscht Attac Rupertiwinkel frohe Wiehnachtstage und einen guten Start in 2015!

Attac-Treffen am Sonntag, 14.12.2014

Nächstes Treffen von Attac Rupertiwinkel am Sonntag, 14.12.2014, um 19.30 Uhr in Kirchstein, Alte Schule!

Es geht unter anderem um TTIP und CETA sowie eine Themensammlung für das kommende Jahr 2015. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Attac-Filmabende im November 2014 – TTIP und Landwirtschaft

1.

Wie USA und EU das Freihandelsabkommen planen – „Gefährliche Geheimnisse“

Rothanschöring. Attac-Rupertiwinkel zeigt am Sonntag, 16.Nov.2014 um 20 Uhr beim Rothlerwirt in Rothanschöring den Dokumentarfilm: “ Gefährliche Geheimnisse – wie USA und EU das Freihandelsabkommen planen.“ In den Film führt Margot Rieger von der Initiative Stopp TTIP BGL / TS ein. Es schließt sich eine Diskussion an. Auch liegen Unterschriftenlisten auf. Der Eintritt ist frei.

In diesen Wochen verhandeln die USA und die EU weiter hinter verschlossenen Türen über ein transatlantisches Freihandelsabkommen, das 2015 in Kraft treten soll. Die Geheimverhandlungen bedrohen massiv die Rechte der Bürger in Europa. Das geplante Regelwerk ist in erster Linie ein Angriff auf den Verbraucherschutz auch in Deutschland. Nicht Parlamentarier, sondern Fachbeamte und Konzernberater sitzen bei den Verhandlungen exklusiv am Tisch. Eine Teilhabe demokratisch legitimierter Akteure ist nicht vorgesehen.
Setzen sich die Unternehmen und ihre Lobbyisten durch, könnten Deutschland und Europa hinter gesetzte Standards zurückfallen: Grenzwerte für toxische Belastung könnten sinken, das Recht auf Privatsphäre eingeschränkt, die Errungenschaften des Arbeitsschutzes aufgeweicht und die Fortschritte der Klimapolitik zunichte gemacht werden. Staaten und Regierungen würden einen Großteil ihrer Souveränität verlieren, sodass Kritiker von einem „Staatsstreich in Zeitlupe“ sprechen. Sollte es in Einzelfällen zum Streit kommen, würden demokratisch nicht legitimierte Schiedsgerichte entscheiden.
Um den Konzernen leichteren Zugang zu den Märkten der Partnerländer zu verschaffen, zielt das Abkommen darauf ab, „transatlantische“ Standards zu definieren. Danach könnte es zum Beispiel erlaubt sein, in Deutschland Hähnchenfleisch zu verkaufen, das mit Chlor desinfiziert wurde. Auch könnte Schweinefleisch in den Handel kommen, das mit Wachstumshormonen produziert wurde. Zudem strebt die dem US-Präsidenten Barack Obama unterstellte Behörde für Außenhandel an, dass in der Freihandelszone das gelten soll, was auch in den USA gilt: dass gentechnisch veränderte Lebensmittel nicht gekennzeichnet werden müssen. Aber das könnte erst der Anfang sein. Noch sind nicht alle Details der Verhandlungen durchgesickert. Die 3sat Wissenschaftsdokumentation „Gefährliche Geheimnisse“ erkundet, welche Gefahren das transatlantisches Freihandelsabkommen birgt und wie es die Demokratie bedroht.

 

2.

„Die Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden Menschen“

Weibhausen. Attac-Rupertiwinkel zeigt im Rahmen der Ökomodellregion Waginger See / Rupertiwinkel am Sonntag, 23. Nov. 2014 um 20 Uhr in der Gaststätte Alpenblick in Weibhausen eine Dokumentation von Marie-Monique Robin: Die Zukunft pflanzen – Bio für neun Milliarden Menschen. Der Eintritt ist frei.

Trotz allen wissenschaftlichen Fortschritts und einer vorherrschenden intensiven und industrialisierten Landwirtschaft ist es bis heute nicht gelungen, den Hunger auf der Welt zu besiegen. Noch immer leidet ein Sechstel der Erdbevölkerung unter Mangelernährung. Dabei wäre Nahrung für alle da, meint die Filmemacherin Marie-Monique Robin. Ihr Dokumentarfilm zeigt, dass eine ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend arbeitet, ausreichend Nahrung für alle Menschen bereitstellen könnte.Ein Sechstel der Weltbevölkerung leidet gegenwärtig Hunger. Aber das ist kein unabwendbares Schicksal. Anhand von Beispielen aus Mexiko, Japan, Malawi, Kenia, Senegal, den USA und mehreren europäischen Ländern veranschaulicht Filmemacherin Marie-Monique Robin, dass radikales Umdenken gefordert ist und dass die Lebensmittelkette anders verwaltet und organisiert werden muss – und kann, um dem Hunger in der Welt Abhilfe zu schaffen. Mittlerweile beweisen weltweit aktive Initiativen, dass ökologische Landwirtschaft, die umweltgerecht und ressourcenschonend verfährt, nicht nur möglich, sondern auch ertragreicher ist als die industrielle Produktion von Nahrungsmitteln. Voraussetzung dafür ist allerdings auch, dass den Bauern – und nicht nur den Großproduzenten unter ihnen – wieder eine Schlüsselrolle in der für die Zukunft der Menschheit unabdingbaren Entwicklung zugebilligt wird.
Ist die weltweite Hungersnot vermeidbar?
Davon ist die Filmemacherin Marie-Monique Robin überzeugt und zeigt anhand von Beispielen aus aller Welt, dass durch eine Umstrukturierung der Lebensmittelkette, ökologische Landwirtschaft und eine neue Rolle der Bauern der Lebensmittelkrise entgegengewirkt werden kann.
Lässt sich die Weltbevölkerung dauerhaft und gesund ernähren?
Der Dokumentarfilm des ARTE-Themenabends „Bio für neun Milliarden“ beantwortet diese Frage mit einem klaren Ja! Die Filmemacherin Marie-Monique Robin ist davon überzeugt, dass das Sechstel der Weltbevölkerung, das heute noch Hunger leidet, durchaus satt werden könnte, wenn mit ökologischen und ressourcenschonenden Anbaumethoden der richtige Weg eingeschlagen würde. Sie lässt Agrarökonomen, Wirtschaftswissenschaftler und Vertreter internationaler Hilfsorganisationen zu Wort kommen, die sie bei ihren umfangreichen Recherchen auf vier Kontinenten befragt hat.